Bestattung Preissler > Welche Bestattungsart sie auch wählen, lassen sie ihr Bauchgefühl entscheiden.

Bestattungsarten im Bestattungshaus Hagen Preißler

Eine würdige Bestattung ist ein deutliches Zeichen der Liebe und des Respekts, die man für den Verstorbenen empfindet. Man kann unter verschiedenen Bestattungsarten und Bestattungsformen wählen, je nachdem, ob der Verstorbene zu Lebzeiten bereits eine Bestattungsart für sich gewählt hat oder die Hinterbliebenen eine bestimmte Bestattungsform priorisieren. Die Wahl der angemessenen Bestattungsart ist eine sehr individuelle Entscheidung. Die hilfsbereiten Mitarbeiter des Bestattungshauses Hagen Preißler wissen aus langjähriger Erfahrung, dass jeder Tod einzigartig ist und jede Trauer individuell. Es gibt keine Schablonen und Muster, nur persönliche Aufmerksamkeit und gezielte Unterstützung. Dies gilt auch bei der Beratung bezüglich der Bestattungsarten.

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Bei den Bestattungsarten spielen zwei bedeutende Fragen eine wichtige Rolle: Erstens: Wie würde der Verstorbene gern beerdigt sein? Zweitens: In welcher Bestattungsform möchten sich die Hinterbliebenen an den Verstorbenen erinnern? Denn es ist die Erinnerung, in der sich die Liebe der Hinterbliebenen ausdrückt: „Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt“, schreibt der deutsche Dichter Bertolt Brecht (* 1898, † 1956),
 
Das Bestattungshaus Hagen Preißler bietet die wichtigsten Bestattungsarten an und berät Sie persönlich und individuell. Die bekanntesten Bestattungsarten sind die Erdbestattung, die Feuerbestattung und die Seebestattung.
Bei einer Erdbestattung wird der verstorbene Mensch im Sarg nach der Trauerfeier in der Kapelle oder Feierhalle auf dem Friedhof beigesetzt. Die Erdbestattung ist in Nordeuropa die Urform der Bestattung und mithin Teil des europäischen Kulturgutes. Im Christentum war die Erdbestattung über Jahrhunderte die übliche Form der Bestattung. Im Norden ist sie noch immer die häufigste Bestattungsform. Die Erdbestattung ermöglicht den gemeinsamen Gang zum Grab mit getragenem Sarg und den Abschied am offenen Grab. Bei einer Erdbestattung findet die vorangehende Trauerfeier oft in der Friedhofskapelle statt. Man geht im Anschluss daran hinter dem Sarg zum offenen Grab. Gerne beraten wir Sie, wie diese traditionelle Form der Erdbestattung gestaltet werden kann.
Die Feuerbestattung ist heute eine übliche und kirchlich akzeptierte Bestattungsart. Wie die Erdbestattung ermöglicht auch die Feuerbestattung die Trauerfeier mit dem Sarg. Bei der Erdbestattung findet die Beisetzung im Anschluss statt, bei der Feuerbestattung ist die Beisetzung der Urne abhängig von dem Zeitpunkt der Einäscherung.
 
Für Menschen, denen die Mauern eines Friedhofes zu eng sind und ideellen Kontakt zur ganzen Welt suchen, ist häufig eine Seebestattung die richtige Wahl, gerade auch für jene, die sich dem Meer auf verschiedenste Weise verbunden fühlen. Bei der Seebestattung wird die Asche des Verstorbenen in einer speziellen Urne dem Wasser übergeben. In der Regel findet zunächst eine Trauerfeier mit anschließender Einäscherung statt. Die Hinterbliebenen können wählen, ob sie an der Seebestattung der Urne teilnehmen möchten oder nicht. Eine Seekarte mit Angaben über die Koordinaten der Beisetzung zur See ermöglicht spätere Memorien-Fahrten. Sowohl bei der Feuerbestattung als auch bei der Seebestattung wird der Verstorbene vor der Beisetzung im Sarg kremiert. In Berlin gibt es zwei Krematorien; das Krematorium Berlin-Baumschulenweg im Stadtbezirk Treptow-Köpenick und das Krematorium Berlin-Ruhleben im Stadtbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Kremierung kostet in Berlin 249,00 €. Die Urne wird durch die Krematorien an die Friedhöfe übergeben. Preisgünstiger bei gleicher Leistung arbeitet das Krematorium Lichterfelde im Land Brandenburg. Dort betragen die Kosten einer Kremierung 164,22 €, die Urne holen wir selbst nach Berlin zurück. Nach der Kremierung kann die Urne auf dem Friedhof oder aber auf See beigesetzt werden.
Neben diesen drei Bestattungsarten gibt es weitere Möglichkeiten. So kann zum Beispiel die Urne in einem Friedwald unter Bäumen beigesetzt werden. Friedwälder sind nicht wie ein Friedhof angelegt, sondern meist natürlich gewachsene Wälder. Allerdings ist ein Urnengrab in einem Friedwald meist teurer als auf einem Berliner Friedhof.
 

Dies soll wirklich nur ein kleiner Überblick über die Bestattungsarten sein, der eine persönliche Beratung bei Ihnen zu Hause oder in unseren Räumen nicht ersetzen kann. Wenn Sie Fragen dazu haben oder auch Anregungen, so sprechen Sie mit uns. Wir können Sie auch zu den eher weniger bekannten Formen des Abschiedes oder der Beisetzung umfassend beraten.

Urnenbeisetzung

Manche Menschen halten den lang dauernden Prozess der Verwesung für unwürdig und ziehen daher eine Urnenbeisetzung vor. Seit Jahren nimmt der Anteil der Feuerbestattungen zu. Die Einäscherung erfolgt im Sarg in einem Krematorium. Die Asche wird in eine Metallurne mit eingraviertem Namen gefüllt. Bei der Bestattung der Urne auf einem Friedhof wird die Urne dann in der gewünschten Grabart beigesetzt. Auf Wunsch kann im Vorfeld eine Trauerfeier abgehalten werden.

Erdbestattung

Die Erdbestattung ist eine der ältesten Bestattungsformen der Welt. In christlich geprägten Gegenden war die Erdbestattung lange Zeit die übliche Form der Beisetzung. Noch immer ist sie die am häufigsten gewählte Bestattungsart. Die Bestattung erfolgt in einem Sarg in einem Wahl- oder Reihengrab. Ein Wahlgrab wird meistens von Familien oder Eheleuten gewählt, da es eine Bestattung von mehreren Verstorbenen ermöglicht. Die Ruhezeit bei der Erdbestattung beträgt mindestens 20 Jahre.

Seebestattung

Unter den Bestattungsarten zählt die Seebestattung zu den Naturbegräbnissen. Bereits seit den Anfängen des Totenkults übergaben Menschen ihre Verstorbenen dem Meer. In der Seefahrerzeit lebte diese Bestattungsart bei den Seeleuten fort. Da man heute keine Leichname mehr versenken darf, setzt die Seebestattung eine Einäscherung voraus. Die Überreste des Verstorbenen werden  in einer wasserlöslichen Urne der See übergeben. Die Trauerfeier erfolgt zuvor an Land. Auf Wunsch erhalten die Hinterbliebenen eine Seekarte mit dem Beisetzungsort.